
Ja, Poker mag ein Glücksspiel sein, aber nicht nur. Ihr Erfolg hängt auch davon ab, wie gut Sie sich auskennen. Ein klares Verständnis der Poker-Hand-Rangliste ist essenziell, wenn Sie wirklich erfolgreich Poker spielen möchten.
Stellen Sie sich vor, es ist Showdown. Dann wissen Sie nur, wer gewinnt und den Pot erhält, wenn Sie die besten Poker-Hände bestimmen können. Ohne dieses Basiswissen entgehen Ihnen nicht nur große Teile des Spaßfaktors, sondern möglicherweise auch Gewinnchancen. Kennen Sie die Poker-Rangfolge nicht, riskieren Sie gravierende Fehler: So könnten Sie etwa schwächere Hände überschätzen oder stärkere Hände übersehen. Ist dann die Spielsituation vielleicht noch stressig, schleichen sich Flüchtigkeitsfehler ein und das Unwissen kann nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer werden.
Deshalb ist es uns so wichtig, dass die Poker-Hände erklärt werden. Es lohnt sich, die Rangliste so lange zu wiederholen, bis sie im Laufe der Zeit fest im Gedächtnis sitzt. Sie ist universell und gilt für alle gängigen Varianten wie Texas Hold’em, Omaha oder Seven Card Stud. Vom Royal Flush bis zur höchsten Karte; jede Hand hat einen klar definierten Wert.
Wenn Sie diese Hierarchie im Kopf haben, können Sie fundierte Entscheidungen treffen. Callen, folden oder erhöhen – all das hängt direkt davon ab, wie stark die eigene Hand im Vergleich zu den potenziellen Gegnerhänden ist. In diesem Sinne: Lassen Sie uns den kleinen Crash-Kurs starten!
Immer einen Schritt nach dem anderen – wir beginnen mit den absoluten Grundlagen, nämlich den Pokerkarten selbst. Diese sind das A und O für alles, was dann folgt!
Dieser Teil ist wirklich einfach zu verstehen, denn praktischerweise werden die meisten Pokervarianten (darunter Texas Hold’em, Omaha und Seven Card Stud) mit einem Standard-Kartendeck gespielt. Ein solches Deck enthält 52 Karten. Insgesamt gibt es vier Farben: Pik, Herz, Karo und Kreuz. Jede dieser Farben enthält wiederum 13 Kartenränge, beginnend bei der Zwei bis hin zum Ass (2 bis A).
Ausnahmen:
Auch beim Poker gibt es Spezialvarianten des Spiels. Diese nutzen abweichende Decks. Beim Short Deck Hold’em zum Beispiel werden die Kartenwerte 2 bis 5 jeder Farbe entfernt, sodass nur 36 Karten im Spiel verbleiben. Solche Abwandlungen verändern natürlich die Wahrscheinlichkeiten stark. So etwas gilt auch für manche exotischen Varianten, bei denen Joker oder Wild Cards hinzugefügt werden. Falls Sie Poker-Anfänger sind, raten wir Ihnen, zunächst Poker-Arten mit einem regulären 52-Karten-Deck zu nutzen, bevor Sie wieder völlig umdenken müssen.
Im letzten Abschnitt haben wir den Begriff „Kartenränge“ erwähnt. Wir nutzen die Gelegenheit, Ihnen auch das detailliert zu erklären. Die Kartenränge reichen von Ass (A) bis zur Zwei (2). In den meisten Situationen ist das Ass dabei die höchste Karte. Sie kann jedoch auch die niedrigste Karte sein – etwa bei einer Straße wie 5-4-3-2-A.
Hier sehen Sie die Rangfolge der Kartenwerte – Wir zählen vom höchsten zum niedrigsten Wert auf:
Nun sind Sie bereit, die konkreten Poker-Handwerte zu bestimmen. Damit Sie die wertvollsten Hände auf einen Blick identifizieren können, haben wir Ihnen alles in einer Rangliste sortiert. Das Ranking beginnt mit den hochwertigsten Händen und endet bei den Händen mit niedrigerem Wert. Wir empfehlen Ihnen, sich diese Seite zu speichern oder einen Screenshot auszudrucken – bis Sie die Reihenfolge im Schlaf beherrschen. Beste Poker-Hände zu kennen, aus Flush vs. Straight die bessere Hand nennen zu können (ohne zu zögern), all das bringt Sie in Ihrer Poker-Laufbahn einen großen Schritt weiter.
Winner Winner Chicken Dinner! Besser geht es nicht, denn die Kombination aus den fünf höchsten Karten derselben Farbe ist einfach unschlagbar. Da hat sogar der Straight Flush das Nachsehen. Wenn Sie zum Showdown mit einem Royal Flush antreten, gewinnen Sie ohne Wenn und Aber den Pot. Die einzige Ausnahme gilt dann, wenn Ihrem Gegner gleichzeitig exakt das gleiche Glück zuteilwird – dann müssten Sie den Pot teilen. Das ist allerdings extrem unwahrscheinlich, denn pro Spieler stehen die Chancen auf diese Hand bei 1 zu 650.000.
Beispiel: A♠️K♠️Q♠️J♠️10♠️
Stark und selten, diese Attribute treffen auch auf den Straight Flush zu. Bei dieser Hand haben Sie sozusagen doppelt Glück, denn Sie haben eine Straße (fünf aufeinanderfolgende Karten), und das auch noch in derselben Farbe (Flush). Der Straight Flush schlägt fast alle anderen Hände – aber eben nur fast. Die Hand ist nicht nur äußerst dominant, sondern mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 72.000 auch noch extrem selten.
So kann ein Straight Flush beispielsweise aussehen: 9♣️8♣️7♣️6♣️5♣️
Die drittstärkste Poker-Hand ist der Vierling (Four of a Kind). Er besteht aus vier gleichen Kartenwerte und einer beliebigen Beikarte. Statistisch ist es auch sehr, sehr selten, diese Hand zu treffen. Sie schlägt andere Kombinationen wie Flush, Straße oder Full House deutlich. Deshalb dürfen Sie mit beispielsweise vier Damen in der Hand relativ (!) sicher sein, dass der Pot an Sie geht, wenn mehrere Spieler in der Runde sitzen.
Schönes Beispiel für einen gelungenen Vierling: 8♦️8♠️8♥️8♣️K♦️
Ein Full House kommt zustande, wenn Sie ein Pärchen und einen Drilling zugleich halten. Diese Hand kommt gut gegen schwächere Kombinationen an, ist aber auch relativ leicht zu erreichen. Behalten Sie Ihre Spielpartner im Blick, um abzuschätzen, ob Sie Ihre Karten lieber falten sollten.
Hier ist ein Full House, wie es im Buche steht: J♥️J♦️J♠️7♣️7♠️
Der gute alte Flush! Alles, was Sie für diese Hand brauchen, sind fünf Karten derselben Farbe. Im Gegensatz zum Straight- oder Royal-Flush sind die Ränge egal. Hauptsache, die Suits stimmen!
So sieht ein Flush aus: A♣️Q♣️8♣️4♣️2♣️
Straights bzw. Straßen entstehen, wenn fünf benachbarte Karten aufeinanderstoßen. Ist ein Ass dabei, wird es entweder als 1 gewertet (etwa A-2-3-4-5) oder einen Rang höher als der König (10-J-Q-K-A). Wrap-Arounds mit dem Ass in der Mitte sind aber nicht erlaubt (Q-K-A-2-3).
Eine typische Straße: 9♥️8♣️7♠️6♦️5♥️
Ein Drilling besteht lediglich aus drei Karten mit demselben Rang. Es kann sich lohnen, weiterzumachen, wenn Sie beim Flop einen Drilling haben – vielleicht wird ein Vierling oder Full House draus! Haben Sie nach Enthüllung der Riverkarte immer noch nichts Besseres, sollten Sie jedoch Vorsicht walten lassen.
Drillinge sehen so aus: Q♠️Q♦️Q♥️9♣️3♦️
Haben Sie zwei Sets aus je zwei Karten identischer Ränge, spricht man vom Two Pair. Diese Handart kommt sehr häufig vor und ist besonders in frühen Runden interessant. Schließlich halten Sie vielleicht mit der nächsten Gemeinschaftskarte ein starkes Full House in Händen.
Ein Two Pair in Aktion: K♣️K♥️5♠️5♦️10♣️
In den letzten Spielrunden ist es nahezu wertlos, doch ein Paar von Assen in der Starthand verheißt Gutes! Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um zwei Karten mit demselben Rang. Selbsterklärend!
Das hier ist ein Paar: A♦️A♠️8♥️6♣️2♠️
Ist absolut keine andere Kombination möglich, gewinnt derjenige, der den wertvollsten Kartenrang auf der Hand hat.
Hier ein Beispiel einer Ass-High-Card: A♥️10♠️7♦️5♣️3♠️
Nun haben Sie die Handkarten-Werte und Standard-Pokerhand-Rangliste durchgearbeitet. Es bleiben keine Fragen mehr offen, oder etwa doch? Richtig erkannt – nicht immer endet der Showdown ganz eindeutig mit Sieg oder Niederlage. Manchmal sieht das Resultat nach einem Gleichstand aus. Dann gilt es, die Feinheiten zu beachten. Eine davon ist der sogenannte Kicker, der Ihnen bei einigen Pokerhänden bereits begegnet ist. Erinnern Sie sich? In manchen Kartenkombinationen war von einer „Beikarte“ die Rede – und genau dieser kann in Gleichstand-Szenarien entscheidend sein. Wir erklären Ihnen die Kicker-Regel, damit Sie Missverständnisse und Fehler vermeiden und in Pokerspielen mit mehreren Spielern am Tisch den Überblick behalten.
Die Kicker-Regel tritt beim Poker immer dann in Kraft, wenn zwei oder mehr Spieler eine gleichwertige Hand haben, also dieselbe Kombination wie ein Paar, Drilling, Vierling oder sogar zwei Paare. Auf den ersten Blick wird es für Sie womöglich so aussehen, als wären solche Hände gleich stark. Glücklicherweise gibt es die Kicker-Regel, denn sonst gäbe das ein ziemliches Durcheinander und Unmut am Tisch! Die Entscheidung wird klar und fair getroffen, indem die Beikarte (der „Kicker“) herangezogen wird. Wie Sie soeben gelernt haben, ist dieser eigentlich kein direkter Teil der Kartenkombination. Bei einem Gleichstand spielt er allerdings die Hauptrolle!
Daraus können Sie die folgende Konsequenz ziehen: Sollten Sie jemals eine Pokerhand mit relativ niedriger Wertigkeit (wie zum Beispiel One Pair) haben, seien Sie vorsichtig. Vermuten Sie, dass Ihre Gegner ein ähnlich gutes Blatt haben? Dann kann es nicht schaden, rechtzeitig auch einen Blick auf die Kicker zu werfen, bevor Sie voreilig callen.
Gehen wir einfach einmal ein paar praktische Beispiele für Szenarien durch, in denen die Kicker-Regel zur Anwendung kommt:
Wie Sie sehen, sind die Entscheidungen beim Poker oft eng, aber am Ende gibt es dann doch noch einen klaren Sieger. Eine extrem seltene Ausnahme: Wenn auch die Kicker gleich sind (z. B. alle fünf Karten gleichwertig), endet die Hand wirklich unentschieden. Das bezeichnen wir als Split Pot.

Es ist ein guter Anfang, dass Sie sich mit der Poker-Rangfolge beschäftigen, aber es ist an der Zeit, das Basiswissen anzupassen. Es kommt nämlich tatsächlich darauf an, welche Poker-Variante Sie spielen. Nicht alle Poker-Varianten nutzen dieselbe Hand-Rangliste! Es gibt High-Varianten (bei denen der Royal Flush die stärkste Hand ist), aber auch Spielversionen, bei denen die schwächste Hand gewinnt. Sie können sich vorstellen, dass es im Spiel fatal enden kann, wenn Sie diese grundlegenden Spielregeln übersehen würden. Gut, dass Sie hier auf Webopedia sind, denn wir zeigen Ihnen selbstverständlich die Hand-Rankings für verschiedene Poker-Arten. So sind Sie vorbereitet, wenn Sie spannende Spielversionen in unseren besten Poker-Casinos mit Krypto ausprobieren und vergleichen.
Wenn Sie sich für die beliebten Poker-Varianten Texas Hold’em oder Omaha (in der High-only-Variante) entscheiden, können Sie jetzt aufatmen. Hier gilt die klassische Poker-Hand-Rangliste, die wir Ihnen weiter oben im Guide gegeben haben. Hier gilt der Grundsatz: Royal Flush ist die stärkste Hand, High Card die schwächste.
In beiden Varianten besteht die finale Hand aus den besten fünf von insgesamt sieben verfügbaren Karten.
Auch Seven Card Stud und Five Card Stud verwenden die klassische Poker-Hand-Rangliste. Es gilt das Schema, bei dem der Royal Flush die höchste und die High Card die niedrigste Hand ist. Im Gegensatz zu Hold’em oder Omaha gibt es beim Stud Poker jedoch keine Gemeinschaftskarten. Als Spieler erhalten Sie Ihre eigenen Karten:
Beim Seven Card Stud sind es insgesamt sieben Karten, wobei drei verdeckt und vier offen sind. Die beste Kombination aus fünf dieser sieben Karten ergibt die finale Hand.
Bei Five Card Stud erhalten Sie nur fünf Karten, davon eine verdeckt und vier offen.
Die Entscheidung, wer die beste Hand hat, basiert wie gewohnt auf den klassischen Handwerten. Beobachten Sie bei Stud besonders gut die offenen Karten!
Wenn Sie Split-Pot-Pokervarianten spielen, fällt die Auswertung schon deutlich komplexer aus. So wird beispielsweise bei Seven Card Stud Hi/Lo und Omaha Hi/Lo der Pot zwischen zwei Spielern (oder besser gesagt: zwei Händen) geteilt:
Die beste High-Hand
Eine qualifizierende Low-Hand
Die High-Hand richtet sich dabei nach den klassischen Poker-Hand-Rankings, also z. B. Straight, Full House oder Flush.
Die Low-Hand-Wertung hingegen basiert auf speziellen Lowball-Regeln: Um sich zu qualifizieren, müssen alle fünf Karten einen Wert von acht oder niedriger haben (ohne Paare). Die beste Low-Hand ist demnach A-2-3-4-5. In diesem Fall gilt das Ass als niedrig. Jede der Hi-Lo Poker-Hände kann übrigens als High- und Low-Hand gleichzeitig zählen. Dieses Phänomen bezeichnet man als „Scoop“.
Wenn Sie sich für Lowball-Poker-Varianten wie 2-7 Triple Draw oder Razz entscheiden, müssen Sie komplett umdenken. Beinahe alles, was Sie bis hierher in unserem Guide gelernt haben, wird auf den Kopf gestellt. Das Prinzip der Poker-Rangfolge wird umgekehrt, indem die niedrigste Hand gewinnt. Dabei gelten jedoch je nach Variante unterschiedliche Regeln:
In 2-7 Triple Draw ist die beste Hand 7-5-4-3-2 (nicht in einer Farbe), denn Straights und Flushes zählen gegen Sie und Asse sind immer hoch. Eine Hand wie A-2-3-4-5 wäre hier also schlecht.
In Razz hingegen zählt das Ass als niedrig, Straights und Flushes spielen keine Rolle. Hier wäre es dementsprechend tatsächlich am besten, wenn Sie A-2-3-4-5 haben.
Man spricht bei Lowball-Händen oft von „5-high“ (z. B. 5-4-3-2-A) oder „6-high“ (z. B. 6-4-3-2-A). Je niedriger die höchste Karte ist, desto besser wird die Hand gewertet.
Handlesen, dieser Begriff klingt etwas mysteriös, aber hier geht es tatsächlich um die Bewertung der Poker-Handwerte. Immerhin befinden Sie sich immer noch auf Webopedia, um sich nützliches Poker-Wissen anzueignen. An dieser Stelle möchten wir Sie konkret davor warnen, Fehler zu begehen. Natürlich machen wir alle Fehler, und zwar auch am Pokertisch. Oft spielen Wunschdenken und voreilige Schlüsse mit hinein, aber manchmal ignoriert man als Spieler auch schlichtweg wichtige Informationen oder beobachtet die Gegner nicht aufmerksam genug. Überall lauern Fehlerquellen, aber wir möchten Sie dafür sensibilisieren. Verbessern Sie Ihre Handlese-Fähigkeiten, um Ihre Poker-Entscheidungen präziser zu treffen und möglicherweise auch den einen oder anderen Bluff zu erkennen, der Ihnen in die Quere kommen könnte!
Ein häufiger Fehler beim Handlesen tritt in Hi/Lo-Poker-Varianten wie Omaha Hi/Lo oder Seven Card Stud Hi/Lo auf. Hier kann es leicht passieren, dass Sie sogenannte nicht-qualifizierende Hände falsch interpretieren. Wie wir Ihnen zuvor kurz erklärt haben, wird in diesen Spielen der Pot zwischen der besten High-Hand und einer Low-Hand aufgeteilt. Das geht aber nur dann, wenn die Low-Hand die Bedingungen erfüllt. Eine Low-Hand qualifiziert sich in der Regel nur, wenn sie aus fünf verschiedenen Karten im Wert von 8 oder niedriger besteht; und zwar ohne Paare, ohne Straights oder Flushes.
Wenn Sie Anfänger sind, neigen Sie wahrscheinlich erst einmal dazu, jede scheinbar „kleine“ Hand als Low zu interpretieren. Dabei könnten Sie jedoch leicht vergessen, dass Karten wie 8-8-6-3-2 nicht zählen, da ein Paar enthalten ist. Auch Kombinationen wie 9-6-4-2-A qualifizieren sich nicht, da die Neun zu hoch ist. Bitte prägen Sie sich die Regeln der jeweiligen Spielvariante immer gut ein – notfalls erstellen Sie einen Spickzettel, damit Ihnen dieser häufige Fehler erspart bleibt.
Was unserer Erfahrung nach besonders Poker-Neulingen passiert, ist dieser Fehler: Sie geben sich Mühe beim Handlesen, aber ignorieren dabei leider die Kicker. Wie Sie nun wissen, ist der Kicker die höchste ungenutzte Karte unter den Beikarten. Diese tragen zur Entscheidung bei, wenn zwei oder mehr Spieler die gleiche Handstärke haben, so zum Beispiel bei Paaren oder Drillingen. Wenn Sie den Kicker als Faktor übersehen, können Sie leicht automatisch davon ausgehen, dass es Unentschieden steht oder Sie gewonnen haben. Sollte dann Ihr Gegner jedoch den höheren Kicker in der Hand halten, landen Sie hart auf dem Boden der Tatsachen. Bitte rufen Sie sich bei Händen wie One Pair, Two Pair und Drillingen immer die Kicker-Regel ins Gedächtnis, um sich herbe Enttäuschungen und das Lehrgeld zu ersparen.
Ein weiterer typischer Fehler beim Handlesen, vor dem Sie sich hüten sollten, ist die falsche Zählung der besten fünf Karten. Das beobachten wir besonders oft in Varianten wie Texas Hold’em und Omaha. Viele Spieler glauben, dass sie mit sechs oder sogar allen sieben verfügbaren Karten eine stärkere Hand bilden können. Das ist falsch! Tatsächlich zählen immer nur die besten fünf Karten zur endgültigen Pokerhand; mehr nicht.
In Texas Hold’em wählen Sie die besten fünf Karten aus Ihren beiden Hole Cards und den fünf Gemeinschaftskarten.
In Omaha ist es noch spezieller: Sie müssen genau zwei Ihrer vier Hole Cards und genau drei der fünf Gemeinschaftskarten verwenden, um Ihre Hand zu bilden.
Wenn Sie sich hierbei verrechnen, halten Sie eine Hand schnell für stärker, als sie tatsächlich ist. Es ist ärgerlich, dass Sie dann zwar wahrscheinlich die folgerichtigen Entscheidungen treffen, aber auf Basis einer falschen Zählung. Enttäuschungen sind dann vorprogrammiert.
Das theoretische Wissen über Poker-Hand-Rankings ist ein wichtiger erster Schritt. Wir können aber gar nicht oft genug betonen, wie wichtig die praktische Übung ist. Erst in der Praxis werden Sie das Erlernte wirklich begreifen.
Auf Webopedia finden Sie Vorschläge für geeignete Krypto-Pokerseiten. Diese sind ideal für Sie, wenn Sie mit dem guten Gefühl spielen wollen, dass faire Bedingungen herrschen. Ob im Spielgeld- oder Echtgeldmodus, ob am Desktop oder mobil – bei unseren Testsiegern können Sie Ihrem eigenen Trainingsplan folgen. Dank der Krypto-Freundlichkeit genießen Sie die Annehmlichkeiten beim Ein- und Auszahlen und schützen Ihre Privatsphäre. Wir raten Ihnen, die Hand-Ranglisten in realistischen Spielsituationen einzuüben.
Wählen Sie Plattformen, die Ihre bevorzugten Poker-Varianten anbieten und die von uns getestet wurden.
Folgen Sie Ihrem eigenen Tempo.
Vermeiden Sie während der Anfangsphase hohe Einsätze (nutzen Sie Spielgeld oder zumindest Bonusgeld).
Versuchen Sie, so viele Hände wie möglich zu sehen.
Analysieren Sie die Zusammenhänge zwischen den Handwerten und dem Spielausgang.
Folgen Sie vom ersten Tag an den Grundsätzen des verantwortungsvollen Spielens.
Nachfolgend zeigen wir Ihnen zwei einfache Methoden, mit denen Sie Ihr Wissen gezielt aufbauen und festigen.
Viele unserer Krypto-Poker-Casinos stellen kostenlose Tische zur Verfügung, an denen Sie mit Spielgeld spielen können. Diese Demo-Spiele bieten Ihnen optimale Bedingungen, denn dort setzen Sie sich keinem Druck und finanziellem Risiko aus. Testen Sie verschiedene Hände durch und finden Sie durch Ausprobieren heraus, wie sich Ihre Aktionen im Showdown tatsächlich auswirken. Bei den Demo-Spielen können Sie die Hand-Rankings direkt anwenden. Sie werden feststellen, welche Poker-Kombinationen am stärksten sind und wann der Kicker relevant ist. Im Laufe der Zeit werden Sie sich die Poker-Hände-Reihenfolge einprägen und brauchen keinen Spickzettel mehr.
Am besten ist es, wenn Sie sich Ihre Entscheidungen notieren und diese dann mit dem Spielausgang vergleichen. So erkennen Sie Ihre Fehler und entdecken Verbesserungspotential für die Zukunft. Die Gratis-Spiele eignen sich außerdem perfekt dafür, die Auswertungssysteme verschiedener Pokervarianten miteinander zu vergleichen. Wenn Sie bereits Erfahrung mit High-Varianten gesammelt haben, sind echte Einblicke in die Lowball- oder Hi/Lo-Split-Pokerspiele durchaus ebenfalls lehrreich.
Setzen Sie Ihre Beobachtungsgabe ein, um sich beim Poker weiterzubilden! Wir schlagen Ihnen vor, dafür die Live-Tische in den besten Krypto-Poker-Casinos zu nutzen. Dort treffen Sie Spieler aus aller Welt, die sich auf unterschiedlichen Niveaustufen befinden. Gesellen Sie sich regelmäßig an die Tische, schauen Sie zu und chatten Sie mit Gleichgesinnten. Während Sie beobachten, welche Hände gespielt werden, können Sie Notizen erstellen. Wenn eine Hand gezeigt wird, können Sie sich die Frage stellen: Hätte ich die Kombination korrekt erkannt und eingeschätzt? Höchstwahrscheinlich werden Sie auch Situationen miterleben, in denen typische Anfängerfehler gemacht werden.
Diese Art des passiven Lernens ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich lehrreich. Sie werden nicht nur Menschen kennenlernen (und womöglich sogar echte Online-Freundschaften schließen), sondern auch ein gutes Gespür für Strategien entwickeln. Auf jeden Fall werden Sie Ihr Basiswissen rund um das Handlesen fast schon automatisch stärken.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich das grundlegende Poker-Wissen angeeignet. Wir haben die Kartendecks, die Poker-Hände und die Poker-Hand-Rangliste besprochen. Sie wissen, wie man Karten- und Handwerte bestimmt und was passiert, wenn es im Spiel zu speziellen Situationen wie einem Gleichstand kommt. Außerdem haben Sie erfahren, wo die größten Fehlerquellen lauern und wie Sie diese vermeiden. Somit haben Sie ein solides Wissens-Fundament erstellt, auf das Sie nun sämtliche weiteren Elemente für eine perfekte Spielstrategie setzen können.
Wir freuen uns, dass Sie die Webopedia-Guides weiterhin nutzen, um Ihre Pokerfähigkeiten zu perfektionieren. Holen Sie sich bei uns weitere Lern-Bausteine und nutzen Sie die besten Online-Casinos, um das Theorie-Wissen gleich in die Tat umzusetzen.
Ja, ein Flush (bestehend aus fünf Karten der gleichen Farbe) ist höher gewertet als ein Straight (fünf aufeinanderfolgende Karten, aber unterschiedlicher Farben).
Beides. In den meisten Standard-Pokervarianten kann ein Ass entweder als höchste Karte (z. B. A-K-Q-J-10 für einen Royal Flush) oder als niedrigste Karte (z. B. 5-4-3-2-A für einen niedrigen Straight) zählen.
Nein. Bei den meisten Pokervarianten bilden Sie aus Ihren verfügbaren Karten die bestmögliche Fünf-Karten-Hand. Dabei müssen Sie nicht unbedingt alle davon verwenden.
Bei Gleichständen wird zunächst der Wert der Hand selbst zur Ermittlung des Siegers herangezogen (z. B. gewinnt das höhere Paar) und dann der Wert der „Kicker“-Karten. Wenn alle fünf Karten identisch sind, entscheidet auch die Aufteilung des Pots.
